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Die erste Mannschaft des FC Roggwil startet mit einem Unentschieden in die neue Meisterschaft. Weil die Roggwiler zwischenzeitlich führten besteht ein fahler Nachgeschmack zum Resultat.

Nicht glücklich, aber auch nicht unzufrieden

Bereits beim ersten Meisterschaftsspiel dieser Saison stand für die erste Mannschaft des FCR mit dem Derby gegen Langenthal ein besonderer Höhepunkt bevor. Nach zahlreichen Ferienabsenzen und dem neuen verletzungsbedingten Ausfall von Luca Iseli hatte die Mannschaft von Mario Blum nicht nur positive Vorzeichen. Die Motivation war aber gross, wie sich in den ersten Minuten zeigte. Schon früh waren die Zweikämpfe nämlich sehr hart geführt, Grätschen waren zahlreich. Zugleich kam das Spiel damit aber nicht so richtig in Gänge. Im Mittelfeld wurde sehr hart gearbeitet, bis vors Tor kamen aber beide Mannschaften nicht wirklich. Ebenso früh zeigte sich aber die Konterstärke der Langenthaler. Mit blitzschnellen Angriffen bereiteten sie den Roggwilern Mühe – und erzielten das erste Tor. Beinahe mustergültig war der Angriff in der 22. Minute, als der FCR eigentlich einen Eckball treten, und wenige Sekunden später mit dem 0:1 konfrontiert war.
Roggwil hatte Mühe, sich davon zu erholen, weshalb eindeutig war, dass sie in den ersten rund 40 Minuten Nachteile hatten. Insbesondere die Langenthaler Innenverteidigung stand sehr gut, sodass die Heimmannschaft den Weg zum Durchbruch nicht fand. Glück für Roggwil und Unvermögen auf der Langenthaler Seite brachte den FCR schliesslich in die Partie zurück., als ein eigentlich missratener Freistoss von Nando Hegi auf kuriose Weise den Weg gerade noch ins Tor fand. Das Eigentor führte dazu, dass die erste Hälfte ein ruhiges Ende fand.

Dribbling führt zu Tor
In der zweiten Hälfte kam der FCR nach einem ruhigen Start besser ins Spiel. Schon in der 46. Minute hatte das Blum-Team gute Möglichkeiten, als dem FCL ein Abspielfehler in der tornahen Zone unterlief. Zuerst scheiterte aber Sandro Röthlisberger, danach rutschte Kevin Iseli bei seinem Schuss auch noch aus. Je länger die Partie dauerte, desto mehr schien es, als kämen die Roggwiler nicht in Gang. Ein bisschen etwas fehlte, bis der lange Zeit sehr unauffällige Ivan Marquez mit einem sehenswerten Dribbling den Vorteil auf Roggwils Seite drückte. In Nähe der Grundlinie dribbelte er einen Verteidiger aus und bediente Tobias Müller. Dieser schob mühelos mit links ein und bejubelte den über den zunehmenden Ballbesitz verdienten Führungstreffer.
Roggwil war nun in der Pole-Position für den idealen Meisterschaftsstart – und dies obwohl die Roggwiler zwischenzeitlich auch noch David Lanz verletzungsbedingt verloren. Di Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung hielt aber nicht lange. Nach einem weiten Ball vom FCL, der lange in der Luft war, stand die Innenverteidigung schlecht, sodass der Langenthaler trotz Unterzahl an den Ball kam (73.) und auch noch Torhüter Morf tunneln konnte.

Fahler Nachgeschmack
Das Spiel endete, wie der grösste Teil über die Bühne ging: Stockend und noch nicht auf höchstem spielerischen Level. Beiden Teams gelang es nicht, die Partie erneut an sich zu reissen, Chancen und gefährliche Angriff fehlten dafür. Gerade wegen der zwischenzeitlichen Führung besteht für die Roggwiler ein fader Beigeschmack, unzufrieden muss die Equipe von Mario Blum aber nicht sein. Mit einem Punkt zum Saisonstart ist dieser keineswegs misslungen, scheiterten die Roggwiler in der letzten Saison doch gleich zwei Mal an der gelb-blauen Equipe.

Telegramm:
FC Roggwil – FC Langenthal 2:2 (1:1)
Bossloch. – 241 Zuschauer.
Tore: 22. 0:1. 43. ET 1:1. 68. Müller 2:1. 73. 2:2.
Verwarnungen: 81. Hegi (Foul).
FC Roggwil: S. Morf; K. Morf, Egger, M. Morf, Ryser; Lanz (39. Röthlisberger); Hegi (89. Pascale), Müller, Marquez, Moser (66. Stucki); K. Iseli.
Bemerkungen: Roggwil ohne Sägesser, L. Iseli (beide verletzt), Shabani (Ferien). Schneeberger und Bria nicht eingewechselt.

Leroy Ryser

Leroy Ryser