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Samstag, 03.09.2017, 17:00h
Tannschachen Zollbrück; 80 Zuschauer; SR: Hamzic Thun
FC Zollbrück - FCR I 7:1 (2:1)
Tore: 3. Geiser 0:1, 13. Richter 1:1, 45. Beutler 2:1, 48. Richter 3:1, 73. Zinniker 4:1, 80. Zürcher 5:1, 90. Zürcher 6:1, 93. Silas Rindlisbacher 7:1.
FCR I: Steven Morf; F. Ryser, Maik Morf, Nick Rüfenacht, Kevin Morf; S. Röthlisberger, Müller, Moser, Hegi, I. Marquez; J. Geiser.
Eingewechselt: Pascale, Stucki und L. Iseli.
FCR ohne: Shabani (gesperrt), Egger (krank), K. Iseli, Sägesser und Lanz (alle verletzt). Schneeberger und R. Bria (2. Mannschaft).

Zollbrück erteilt dem FCR I eine Fussballlektion

Bei herrlichem Fussballwetter duellierten sich die beiden Top-Teams der letzten Jahre. Im Gegensatz zu den vielen Duellen der Vergangenheit, war die aktuelle Ausgabe aber kein Spitzenkampf erster gegen zweiter. Ein Grund dafür ist einerseits der FC Langnau, welcher mit einem optimalen Saisonstart mit fünf Spielen und 15 Punkten bereits deutlich vor Roggwil (11 Punkte) und Zollbrück (6 Punkte) liegt. Ein weiterer Grund ist, dass in Zollbrück, nach dem für Zollbrücker Verhältnisse äusserst durchzogenen Saisonstart, Unruhe aufkam und dies darin gipfelte, dass der Trainer Bruno Zaugg die Verantwortung für die 1. Mannschaft abgegeben hat. Roggwil seinerseits liess, für Roggwiler Verhältnisse eher ungewohnt, bei zwei von drei Heimspielen Punkte liegen. So war vor Spielbeginn klar, wer Langnau auf den Fersen bleiben will, der muss heute gewinnen.

FCR-Trainer Blum hatte durch die Absenzen von Shabani, K. Iseli, Sägesser, Egger und Lanz viel Qualität nicht im Aufgebot. Doch aufgrund der guten Trainingswoche waren die Roggwiler Trainer vor Spielbeginn sehr positiv gestimmt. Dies auch deshalb, weil der Neuzuzug, Nick Rüfenacht (vom FC Herzogenbuchsee), sein erstes Pflichtspiel für den FCR absolvieren konnte. Roggwil gelang dann auch ein optimaler Start ins Spiel und ging bereits in der 3. Spielminute durch ein Kopfballtor von Stossstümrer Janik Geiser in Führung. Einmalmehr gelang es aber Roggwil nicht, einen Vorsprung lange zu verwalten und Zollbrücks Stossstürmer Richter glich ebenfalls mit dem Kopf bereits nach 13. Minuten das Spielgeschehen wieder aus. In der Folge duellierten sich die beiden Teams vor allem in vielen Zweikämpfen. Eher durch Zufall kam dann Kevin Morf nach einem Roggwiler Corner zu einer Torchance, doch sein Schuss aus kurzer Distanz ging über das Tor. In der 37’ vergab Zollbrücks Zürcher eine Chance für das Heimteam und nur zwei Minuten später entwischte Richter die FCR-Abwehr. Sein Lobball klatschte via Lattenunterkannte ins Spielfeld zurück. Dachte man Roggwil sei durch die beiden Torchancen kurz vor dem Pausenpfiff aufgeschreckt und versuche nun das Unentschieden zumindest in die Pause zu schaukeln, wurde man eines Besseren belehrt. In der Schlussminute der 1. Halbzeit wurde den Zollbrückern erneut zu viel Raum gewährt und Luca Beutler bedankte sich mit dem 2:1 für seine Farben.
Was auch immer sich die Roggwiler für die zweite Halbzeit vorgenommen hatten, es ging schief. Bereits nach drei Minuten markierte Richter, welchen die Roggwiler heute nie unter Kontrolle bekamen, das vorentscheidende 3:1. Bis zwanzig Minuten vor Schluss verwaltete das Heimteam das Spielgeschehen und das Resultat gekonnt, ehe sie dann in den Schlussminuten den FCR vorführten. Vier Tore gelangen dem Heimteam noch und mit jedem Gegentor wurde die Gegenwehr Roggwils noch erschreckender schwach. Schlussendlich musste man resümieren, dass heute nur ein Top-Team auf dem Platz stand und dies war der FC Zollbrück. Interimstrainer Röthlisberger hatte es verstanden, seine Mannen optimal auf das Spiel einzustellen und wieder Feuer in die eigenen Spieler zu bringen. Während man bei Roggwil nach einer solchen drastischen Niederlage zwar die Wunden lecken muss, aber auch nicht zu viel gegrübelt werden darauf. Auf der anderen Seite könnte es sich lohnen, wenn jeder Spieler nach dem Schlusspfiff kurz in den Spiegel schaut um sich zu fragen, was heute schief gelaufen ist. Ein Ansatz kann sicher die Anzahl Gegentore aufzeigen. Nach sechs Spielen steht diese Zahl bereits bei 15. Zum Vergleich: Am Ende der Meistersaison 2015/2016 lag diese nach zweiundzwanzig Spielen bei 11.
Thomas Dübendorfer

Vorschau:
Samstag, 30.09.2017
14:30h: FCR II – AS Italica
17:00h: FCR I – BW Oberburg