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Nach einer guten ersten und einer schwachen zweiten Hälfte kann der FC Roggwil immerhin ein 2:0-Sieg bejubeln.

Drei Punkte – ohne zu brillieren

Die zweite Mannschaft konnte auch das zweite Derby innerhalb einer Woche für sich entscheiden. Nach dem 2:1 Startsieg konnte der FC Bützberg mit 2:0 bezwungen werden. Das „Zwöi“ zeigte in dieser Partie zwei Gesichter und benötigte gegen den Aufsteiger eine überzeugende Defensivleistung.
Nach dem gelungen Saisonauftakt gegen den Absteiger aus Aarwangen stand für die zweite Mannschaft das nächste Derby an. Zu Gast war der Aufsteiger aus Bützberg welcher seit dieser Saison mit Ivan Bärtschi von einem Trainer mit FCR Vergangenheit  gecoacht wird.
Obwohl die Vorzeigen gegenüber dem Aarwangenspiel komplett andere waren legte Trainer Gerber bereits in der Trainingswoche den Fokus darauf, dass der Gegner nicht unterschätz wird.

Anfangs dominierend
Das „Zwöi“ startete entsprechen konzentriert in die Partie und dominierte die Anfangsphase. Immer wieder konnten über die agilen FCR Stürmer Meister, Ammann und Küenzi Chancen erspielt werden. Letzterer eröffnete schliesslich in der 10ten Minuten das Score. Nach einem typischen FCR Angriff über die Flügel konnte Küenzi durch einen Querpass von Meister freigespielt werden und musste nur noch Einschieben. In Folge konnte das „Zwöi“ das Spiel gestalten und kam immer wieder in aussichtsreichen Positionen zum Abschluss konnte die Führung allerdings nicht ausbauen.
Neben der suboptimalen Chancenauswertung des Heimteams trug auch der Schiedsrichter dazu bei, dass es in der Pause noch 1:0 stand. Nach einem Standard der Gäste wurde der Ball wohl von einem FCR Spieler verlängert und konnte von einem Bützberger verwertet werden. Der ansonsten gute Referee entschied fälschlicherweise auf Abseits.

Kein Vergleich mehr zum ersten Abschnitt
Nach der Pause hatte das Heimteam Schwierigkeiten an die Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Die Gäste aus Bützberg kamen besser ins Spiel und gewannen je länger je mehr die Oberhand. Das Heimteam konnte in der 52 Minuten zwar einen Pfostenschuss durch Leuenberger verbuchen, offensiv war der zweite Abschnitt jedoch kein Vergleich zum ersten. Die Defensive um Goali Mattli war über 90 Minuten auf der Höhe ihrer Aufgabe und liessen trotz Abstimmungsproblemen im Mittelfeld nur wenig gefährliche Chancen zu. Das Spiel welches durch viele Wechsel auf beiden Seiten in der zweiten Halbzeit deutlich an Qualität verlor konnte kurz vor Schluss dennoch definitiv entschieden werden.
Anliker, welcher nach langer Verletzungspause immer mehr an seine früheren Leistungen anknüpfen kann, erzielt nach einem Gewühl im Strafraum das beruhigende 2:0 für das „Zwöi“.
Aufgrund der schlechten zweiten Halbzeit könnte man fast von einem glücklichen Sieg sprechen. Die zweite Mannschaft zeigte jedoch eine starke erste Halbzeit, zeigte Siegeswillen, verteidigte 90 Minuten konzentriert und konnte wieder auf ein grosses Kader zurückgreifen. Es gibt durchaus Spiele welche man nicht mit einem Schönheitspreis gewinnen muss – dies war eines dieser Sorte. Mit dem Punktemaximum in den ersten zwei Spielen ist das „Zwöi“ gut in die Saison gestartet.

Simon Neuenschwander