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Das FC-Roggwil-Zwöi verliert das Heimderby gegen Herzogenbuchsee mit 0:3. In der ersten Halbzeit hatten sie die Partie noch kontrolliert, in der zweiten Hälfte führten dann zwei Defensiv-Fehler zur Entscheidung.

Torlos in die Niederlage

Das Derby gegen Herzogenbuchsee wäre eine gute Möglichkeit gewesen, zu beweisen, wie gut die Mannschaft ist. Im Duell zwischen Leader und Drittplatziertem war es das Ziel der Roggwiler zwischenzeitlich den ersten Platz vor den spielfreien Trubschacher zu erreichen. Und in der ersten Hälfte gelang es dem Team von Claude Gerber und Massimo Sacheli ziemlich gut, sodass die Möglichkeiten durchaus vorhanden waren. Zwar entstanden kaum Torszenen, doch hatten sie die Partie mit einem deutlichen Unterschied an Ballbesitz im Griff. Torhüter Joel Mattli hatte derweil nur wenig zu tun, auf der Gegenseite wurden immerhin in der 20. Minute mehrere Schüsse abgefeuert, sodass die Buchser zumindest eingreifen mussten.
Das harmlose Spiel in der ersten Hälfte wurde dann in der zweiten Hälfte intensiver und interessanter – zu Ungusten der Roggwiler. Die erste von diesen Aktionen brachte nämlich bereits das 0:1 für den FC Herzogenbuchsee. Michael Künzi war es, der im Mittelfeld einen unglücklichen Ballverlust zu beklagen hatte, der rasch eingeleitete Konter über die linke Seite brachte schliesslich mit einem Querpass zur Mitte und einem Direktschuss das überraschende Führungstor von Herzogenbuchsse. Diese blieben in der Offensive weiterhin grösstenteils nicht überzeugend, eigentlich war es weiterhin der FCR der das Spiel diktierte und dominierte.

Anliker leitet beste Chance ein
Die Roggwiler hatten dann auf dem nassen, rutschigen Terrain immer wieder Mühe mit der Ballkontrolle. Zu viele Pässe versprangen bei der Ballannahme, zu oft wurde ungenau gespielt. Es war dann Remo Anliker, der in der 64. Minute immerhin ein bisschen Schwung und Emotionen in die Partie brachte. In der 71. Minute leitete er mit seinem Sturmlauf sogar die beste FCR-Chance ein, als er mit einer Flanke Pascal Zumstein bediente. Dieser stand vor dem leeren Tor und drosch den Ball überraschend weit über die Querstange hinweg und vergab damit die Ausgleichschance.
Dem Unglück war damit aber noch nicht genüge getan. Just als Trainer Claude Gerber sich noch offensiver einstellen wollte kam nämlich das 2:0. Ruben Poveda – neu in der Mitte einer Dreierabwehr – liess sich deutlich zu weit nach draussen ziehen, den freigewordenen Raum nutzten die Gäste dann ähnlich. Über rechts kam der erste Pass, der zweite zur Mitte und abermals kamen die Gastgeber vor dem Tor zu spät, sodass das 2:0 folgte.
Roggwil gab in der Folge bis ganz zum Schluss nicht auf und forcierte weiter die Offensive. Mit langen Bällen sollte sich der Erfolg aber nicht einstellen. Nein, es folgte sogar noch das 3:0. Dieses entstand derweil aber erst, als der Ball die Torauslinie bereits deutlich passierte. Die Fehlentscheidung des Referees passte nicht zuletzt auch, zu zweien Penalty-Situationen die dem FCR das Skore hätte eröffnen können, nicht aber gepfiffen wurden. Entscheidend waren aber dennoch eher die Eigenfehler, die leider auch nach einer eigentlich positiven ersten Hälfte entstanden.

Telegramm:
FC Roggwil – FC Herzogenbuchsee 0:3 (0:0)
Tore: 53. 0:1. 81. 0:2. 94. 0:3..
Verwarnungen: 64. Patrick Zumstein (Foul). 77. Jacobs (Foul). 92. Poveda (Foul).
FC Roggwil: Mattli; Pascal Zumstein (83. Linz), Patrick Zumstein, Röthlisberger, Uebersax; Leuenberger; Neuenschwander (46. Poveda), Gjidodaj (69. Jacobs); Sandro Ammann (64. Anliker), Geiser (46. Meister), Künzi (83. Saiti).
Bemerkungen: Keine.

Leroy Ryser

Leroy Ryser