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Die zweite Mannschaft muss die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Beim 0:2 gegen den FC Zollbrück war ein unachtsamer Moment entscheidend – obwohl das Zwöi lange dagegen ankämpfte.

Viel gelaufen, viel gekämpft, nichts gewonnen

Nach der Schlappe der ersten Mannschaft, wollte das Zwöi unbedingt Revanche nehmen. Entsprechend aggressiv und motiviert startete das Team von Claude Gerber in die Partie. Vielleicht waren die Roggwiler aber auch etwas hibbelig oder gar nervös, denn in der siebten Minute ging die Rückwärtsbewegung bei einem Standard vergessen. Nach dem Freistoss blieb ein Gegner in diesem unachtsamen Moment alleine, der köpfelte den Ball obwohl er ihn nicht richtig traf zum Tor. Der Ball senkte sich schliesslich ärgerlich und für Torhüter Remo Bria unhaltbar ins Netz – ein Start, den sich die Roggwiler anders vorgestellt hatten. In der Folge bekundeten die Oberaargauer lange Zeit Mühe, ein kontrolliertes Aufbauspiel zu pflegen. Sie kamen nicht so richtig ins Spiel, der Aufbau happerte wegen zahlreichen ungenauen lange  Bällen. Erst im zweiten Abschnitt der ersten Hälfte gelang es besser, Chancen zu kreieren. Beinahe eine Möglichkeit wäre beispielsweise nach einem Lauf über Aussen von Sandro Ammann entstanden, der abschliessende Pass, der die Gefahr noch erhöhte, fehlte aber.

Roggwil dominierend, Zollbrück mit Kontern
Je länger die Partie dauerte – und damit umso mehr in der zweiten Hälfte – dominierte der FC Roggwil das Spiel. Zollbrück konnte zwar einzelne Nadelstiche mit Kontern und Eckbällen setzen, grösstenteils waren die Roggwiler aber aktiver und gefährlicher. Chancen entstanden in dieser Phase tatsächlich mehrere, was ausblieb war aber der krönende Abschluss oder auch der entscheidende Pass. Die besten Möglichkeiten resultierten aus Freistössen, Zollbrück stoppte die FCR-Akteure meistens gerade noch so vor der Strafraumgrenze, sodass der Ausgleich bis ganz zum Schluss ausblieb.
Es war schliesslich ein Konter, der die Partie in der 93. Minute endgültig entschied. Als Claude Gerber alles nach vorne warf und die Defensive entblösste, hätte die Partie eigentlich auf beide Seiten fallen können, das glücklichere Ende behielten aber die Zollbrücker, die in dieser Begegnung schlicht und einfach kaltblütiger agierten. Ohne ein Tor zu schiessen, kann man leider nicht gewinnen, auch wenn die Leistung in kämpferischen Belangen einwandfrei war.

Telegramm:
FC Zollbrück – FC Roggwil 2:0 (1:0)
Tore: 7. 1:0. 93. 2:0. 
Verwarnungen: 17. Saiti (Disziplinarisch).
FC Roggwil: Bria; Künzi (88. Dübendorfer), Patrick Zumstein, Röthlisberger, Gerber (60. Geiser, 90. Künzi); Gjidodaj (70. Linz), Anliker (65. Häfliger), Pascal Zumstein; Ammann, Schneeberger (57. Ryser), Saiti (46. Uebersax).
Bemerkungen: Keine.

Leroy Ryser