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Der FC Roggwil verliert auswärts in Oberburg gegen Hasle-Rüegsau unglücklich. Zu viele Fehler über den ganzen Platz verteilt, führten dazu, dass eine Niederlage gegen einen Gegner resultierte, der durchaus schlagbar gewesen wäre.

Unnötige Gegentore, zu wenig Torerfolge

Der FC Roggwil kam im Oberburg zu Beginn nicht so richtig in Gang. Und prompt hatte es erst der Gegner geschafft, die Mannschaft von Claude Gerber aufzuwecken. Bei einem Angriff über die rechte FCR-Seite passte die Zuteilung in der Mitte nämlich nicht, sodass nach einer gut getimten Flanke und einem Kopfball der Gastgeber schon in der sechsten Minute mit 1:0 führte. Aber immerhin zeigte der Weckruf seine Wirkung. Roggwil drückte nun besser nach vorne und hatte prompt auch Chancen. „Kely“ war dabei gleich drei Mal im Zentrum. Zwei Mal schoss der zentrale Stürmer, einmal passte er den Ball. Während ein Schuss misslang führte ein anderer zu einem Abpraller, den Stefan Bürki unglücklicherweise nicht verwerten konnte. Die beste Möglichkeit resultierte aber in der 12. Minute, als er mit seinem Pass Sven Uebrsax lancierte und dieser alleine aufs Tor zuging und den verdienten Ausgleich erzielte.
Die Partie flachte nun ab und beidseitig entstanden eine Zeit lang nur wenig Chancen. Es schien als würde der FCR ein bisschen nachlassen und prompt entstand eine ähnliche Situation mit einem Entwischen über die gleiche Seite. Auch bei dieser Flanke passte die Zuteilung nicht so wirklich und nach einem Getümmel gelang es dem Gegner den Ball erneut in den Maschen unterzubringen – 2:1.

Frühe Vorentscheidung
Roggwil musste sich schon zu dieser Zeit selbst an der Nase nehmen. Neben den beiden unnötigen Gegentoren zeigte der Gegner nicht wirklich eine für die Roggwiler Hintermannschaft gefährliche Leistung. Auch deshalb war für die zweite Hälfte die Wende geplant, zuerst kam aber die nächste Ohrfeige für den FCR. Mit einem Konter folgte schon in der 58. Minute das 3:1, welches sich später als Vorentscheidung herauskristallisierte.
Immerhin folgte daraufhin Schritt für Schritt ein Roggwiler Aufbäumen. In der 61. Minute ging der kurz zuvor eingewechselte Schreiberling Leroy Ryser plötzlich aufs gegnerische Tor zu. Selbst geschockt von der frühen guten Möglichkeit schoss Ryser den Ball aber zu harmlos in Richtung Tor, sodass es beim 2:1 für den FCH-R blieb. Nur wenig später spielte sich Sven Uebersax einzelne Abschlusspositionen heraus, Gefahr entstand daraufhin auch nach Eckbällen. In der 70. Minute verlängerte schliesslich Ryser einen Freistoss per Kopf und zum Ärgernis aller, lenkte der Keeper den Ball gerade noch an den Aussenpfosten. Damit aber nicht genug: Ryser ging in der 78. Minute ein weiteres Mal aufs Tor zu und wurde dabei vom Gegner genau im richtigen Moment aus dem Gleichgewicht gebracht – erneut kein Tor.

Sieg wäre möglich gewesen
Gerade noch so mit dem Schlusspfiff gelang das Anschlusstor dann doch noch. Bei einem weiteren Sturmlauf über die linke Seite wurde dieses Mal Remo Anliker lanciert. Dieser hob den Kopf, sah Ryser in der Mitte, der seinen überfälligen Treffer dank der idealen Vorarbeit dann doch noch erzielen konnte. Dabei war es durchaus erstaunlich, dass der Stürmer den Ball noch traf – zu diesem Zeitpunkt war es auf dem flutlichtlosen Platz nämlich schon stockdunkel. Vielleicht hatte der schwache Referee auch deshalb genug vom Spiel, denn nach einer (zu) kurzen Nachspielzeit pfiff er die Partie direkt nach dem Wiederanstoss ab. Die Roggwiler verlieren damit Punkte, die sie offensiv und defensiv hätten gewinnen sollen. Oder anders gesagt: Mit weniger unnötigen Gegentoren und einer besseren Chancenauswertung wäre nicht nur ein Unentschieden, sondern sogar ein Sieg möglich gewesen.

Telegramm:
FC Hasle-Rüegsau – FC Roggwil 3:2 (2:1)
Tore: 6. 1:0. 12. Uerbsax 1:1. 30. 2:1. 58. 3:1. 93. Ryser 3:2.
Verwarnungen: 55. Gjidodaj (Reklamieren).
FC Roggwil: Mattli; Künzi (70. Ammann), Röthlisberger, Patrick Zumstein, Pascal Zumstein (46. Gerber); Bürki; Neuenschwander (60. Meister), Leuenberger; Uebersax (78. Saiti), Gjidodaj (60. Ryser), Ammann (60. Anliker).
Bemerkungen: Kein Einsatz für Hausic.

Leroy Ryser

Leroy Ryser