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Im letzten Spiel der Vorrunde erreichte die zweite Mannschaft des FC Roggwil in Ersigen ein 1:1 Unentschieden. Das Ergebnis spiegelt den Verlauf einer schwierigen ersten Saisonhälfte wieder.

Kampfbetone Startphase

Bereits während der ganzen Trainingswoche wies Trainer Gerber die Roggwiler auf das wichtige letzte Vorrundenspiel hin. Das Heimteam aus Erisgen stand vor der anstehenden Partie mit vier Punkten auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Um die Lücke zum Mittelfeld der Liga zu schliessen mussten die Hausherren unbedingt gewinnen. Die Gäste könnten sich bei einem Sieg von den Abstiegsrängen distanzieren und den Anschluss an die Spitze wahren.

Die Wichtigkeit der Partie spiegelte sich dann sogleich in der Startphase wieder. Es entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel in welchem die Gäste mehr Spielanteile hatten jedoch über die ganze Halbzeit gesehen zu wenig Druck auf das gegnerische Tor entwickeln konnte. So war es für die Gäste zwei Mal Übersax welcher nach schnellem Umschalten aus aussichtsreicher Position nicht reüssieren konnte. Das Heimteam setzte immer wieder auf Konter, konnten jedoch keinen der Angriffe erfolgsversprechend Abschliessen

Gegen Ende der ersten Hälfte wurde die Gangart zusehends ruppiger. Neben Übersax traf es auch Zumstein welcher nach einem üblen Foul die Halbzeit zwar fertig spielen konnte, in der Pause jedoch für Erni ausgewechselt werden musste.

Zwei Traumtore

Weder der Pausentee noch das kalte Wetter konnte die hitzige Stimmung abkühlen. Da nun auch der Schiedsrichter die Partie immer mehr aus den Händen gab wurde das Spiel immer hitziger.
In der 52 Minute gab es dann doch noch ein fussballerisches Highlight. Ein ersiger Stürmer konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen und verwandelte aus 20 Metern unhaltbar in die linke Ecke. Die Gäste waren nun gefordert und versuchten den Ausgleich zu erzielen. Jedoch konnten zu wenig zwingende Chancen erspielt werden und so benötigte es einen Geniestreich von Gjidodaj damit die Partie ausgeglichen werden konnte. Mit einem Distanzschuss aus 35 Meter erzielte der Oldie via Lattenunterkannte und Rücken des Torwarts das 1:1. Die Roggwiler suchten nun den Siegtreffer konnten sich jedoch glücklich schätzen, dass das Heimteam in der 80 Minuten aus aussichtsreichster Position nur den Pfosten traf.
Die letzte grosse Chance der Gäste war sinnbildlich für ein solches Spiel ein Standard. Nach einem Handspiel im Strafraum erhielten die Roggwiler in der 85 Minute einen Elfmeter zugesprochen. Leuenberger überwand zwar den Torwart setzte den Penalty jedoch an die Latte. Und so endete ein umkämpftes Spiel mit einem Unentschieden, welches den Gästen wohl mehr half, jedoch nicht zufriedenstellend ist.

Vorrunde mit Höhen und Tiefen

Wie eingangs erwähnt wiederspiegelte das letzte Vorrundenspiel die erste Saisonhälfte. Nach sehr guten Leistungen wie gegen Aarwangen und zweitweise gegen den souveränen Leader Herzogenbuchsee folgten Spiele gegen Halse-Rüegsau und Ersigen in welchen man deutlich unter den Möglichkeiten spielte. Ein Blick auf die Tabelle zeigt auf den ersten Blick das grösste Problem des „Zwöi“ – erhielt man zwar mit 17 Gegentoren die drittwenigsten der Liga, erzielte man auf der anderen Seite mit 16 Toren die auch zweitwenigsten. Die Vorrunde wird nun mit dem Abschlussessen am 03.11.2017 beendet. In der Winterpause werden sowohl Trainer Gerber als auch die Mannschaft gefordert sein den Torhunger für die zweite Saisonhälfte wieder zu wecken. Die Voraussetzungen für eine gute Rückrunde werden mit einem neuen Garderobentrakt und sieben Heimspielen optimal sein.

Telegramm: 

SC Ersigen – FC Roggwil 1:1 (0:0)
Tore: 52. 1:0. 79. Gjidodaj 1:1.

Verwarnungen: 40. Zumtein, 83. Röthlisberger, 89. Ammann

FC Roggwil: Mattli; Zumstein Pascal (46. Erni); Zumstein; Röthlisberger; Kanthebaan (60. Neuenschwander); Leuenberger; Bürki (c); Meister (56. Gjidodaj); Ammann; Anliker (80. Linz); Übersax

Nicht eingesetzt: Jacobs; Hausic

Simon Neuenschwander