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Der FC Roggwil-Wynau gewinnt das dritte von drei Spielen. Gegen das Team Unter-Emmental setzen sich die Roggwiler nach einem lange Zeit torlosen Spiel zuletzt verdient und doch noch deutlich mit 4:0 durch.

Grosse Fortschritte bringen dritten Sieg

Schon früh in der Partie zwischen dem FC Roggwil-Wynau und dem Team Unter-Emmental (Sumiswald, Huttwil) war klar, dass diese Begegnung hart umkämpft sein wird. Beide Mannschaften zeigten ein solides, kontrolliertes Stellungsspiel und versuchten ebenso ruhig und sicher nach vorne zu spielen. Dem FC Roggwil-Wynau gelang das ein bisschen besser, vor allem weil sie im Mittelfeld besser und kräftiger aufgestellt waren. Sie konnten sich scheinbar einfacher aus der eigenen Abwehr lösen und so nach vorne spielen, während die Gäste oftmals kaum aus der eigenen Abwehr herausfanden. Das Tor wollte den Gastgebern aber dennoch nicht gelingen. Einzelne Versuche gab es zwar, meistens bereitete die gegnerische Innenverteidigung aber Mühe, sodass (zu) viele Angriffe in der Mitte gebremst oder verhindert wurden. Die beste Möglichkeit entstand bereits in der dritten Minute, als ein Kopfball von Max gerade noch vom Torwart pariert wurde, danach war es lange still rund um das Unter-Emmentaler Tor.

Weg über aussen bringt Erfolg
In der Pause gaben die Trainer Leroy Ryser und Steven Peier dem Team schliesslich neue Ideen mit. Das Spiel über die Flügel sollte wegen der starken Innenverteidigung des Gegners forciert werden, damit die Tore nach dem deutlich stärkeren Ballbesitz verdientermassen auch noch fallen können. Und tatsächlich: Schon nach acht Minuten kam der FCR-W zu einer ersten guten Chance über aussen, als Darko letztlich gefoult wurde. Der korrekt gepfiffene Penalty hätte den Weg in die richtige Richtung bereiten können, Noah setzte den Ball aber übers Tor.
Das änderte nichts daran, dass die Roggwiler konstant besser wurden. Im Vergleich zum Auswärtsspiel in Hasle-Rüegsau war die Mannschaft von Ryser/Peier längst nicht mehr wiederzuerkennen. Taktisch standen sie gut und der Aufbau fand gepflegt und nicht etwa egoistisch statt. Das trug Früchte: In der 54. Minute kam es zu einem Eckball. Davide schlug die Kugel auf Jetmirs Kopf, der lief dem Ball entgegen und köpfte ihn ins leere Toreck. Sechs Minuten später folgte dann auch noch das 2:0, als die Roggwil-Wynauer über aussen zur Mitte liefen und Lavdrim schliesslich Max einen Rückpass auflegte. Der Captain fasste sich ein Herz und traf mit einem sehenswerten Weitschuss zum 2:0. Davor traf Davide mit zwei Schüssen gleich drei Mal die Latte – nach einem der beiden Abschlüsse sprang der Ball via Torhüter gleich zwei Mal von oben auf die Aluminiumstange.

Lavdrim wird Mann des Spiels
Roggwil-Wynau hatte die Partie nun mühelos im Griff, diktierte und dominierte. Darko entging nach einem Pass von Lavdrim schliesslich erstmals in dieser Partie nach einem Lauf durch die Mitte und erzielte im eins-gegen-eins das 3:0. Der Abschluss war dann aber dem besten Spieler der Partie vergönnt: Lavdrim, der nach kurzer Zeit den Part des zentralen Mittelfeldspielers übernahm, gewann sehr viele Zweikämpfe, stand oft richtig und lancierte viele Angriffe. Nach den Pässen zum zweiten und dritten Tor konnte er nach einer Vorlage von Davide mit einem sehenswerten Weitschuss seinen längst verdienten Treffer notieren lassen.
In den letzten zehn Minuten spielten die Roggwil-Wynauer routiniert die Zeit zu Ende, bis Torhüter Janic den torlosen Nachmittag beim Schlusspfiff feiern durfte. Das Trainerteam konnte nach der deutlichen Leistungssteigerung und dem 4:0 mit der Mannschaft sehr zufrieden sein. Es entstand ein schönes, kontrolliertes Spiel, das gegen ein zu Beginn gut organisiertes Team gewonnen wurde. Nach drei Spielen stehen auch deshalb drei Erfolge zu Buche, sodass die Roggwil-Wynauer sich abermals dem Kampf um den ersten Rang widmen dürfen.

Telegramm: 
FC Roggwil-Wynau – Team Unter-Emmental 4:0 (0:0)
Bossloch, Roggwil – 37 Zuschauer. – SR: Benjamin Bienz.
Tore: 54. Jetmir 1:0. 60. Max 2:0. 64. Darko 3:0. 66. Lavdrim 4:0.
Verwarnungen: Keine gegen Roggwil.
FC Roggwil: Janic; Alessio, Sascha, Andre; Jetmir, Noah; Khalid, Max, Goran; Darko, Davide. Eigenwechselt wurden: Umut, Can, Leonit und Lavdrim. 
Bemerkungen: Herausragende Schiedsrichterleistung von Benjamin Bienz. 48. Noah verschiesst Penalty 55. doppelter Lattenschuss Davide. 59. Lattenschuss Davide.

Leroy Ryser