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Die Junioren C zeigen gegen den Leader der 2. Stärkeklasse eine gute Leistung, bleiben aber mit dem Resultat von 1:2 unbelohnt. Neben zahlreichen vergegebenen Chancen hatte im Duell gegen Lotzwil-Madiswil letztlich doch der Referee gegen die Roggwil-Wynauer entschieden.

Keine Belohnung zum Abschluss

Der FC Roggwil-Wynau hatte nach der durchzogenen Saison etwas gutzumachen. Das hat man schon in den ersten Sekunden gesehen. Während der FC Lotzwil-Madiswil noch nicht ganz wach war, gwwannen die Roggwil-Wynauer sofort Zweikämpfe, waren aggressiv und effizient. Schon nach wenigen Sekunden ging nämlich Ardit alleine auf das gegnerische Tor und netzte mit einem Schuss ins kurze Eck kaltblütig ein – ein herausragender Start mit einem Tor in der ersten Minute erhellte die Gesichter des Heimteams eindeutig.
In der Folge zeigte aber der Gast, wieso er auf dem erste Rang spielt. Mit herausragendem Kombinationsspiel arbeiteten sie sich nach vorne, wo sie sich ausserdem dribbel- und abschlussstark zeigten. Lange Zeit verweifelten sie dabei an FCR-W-Torhüter Janic Läderach, der eine unglaublich starke Leistung zeigte. Schon in der 5. Minute konnte man sich nicht ganz sicher sein, ob nicht vielleicht doch Manuel Neuer zwischen den Pfosten steht, als "Lädi" ein scheinbar perfekter Weitschuss aus dem oberen Eck kratzte. Letztlich war dann aber auch der FCR-W-Keeper zwei Mal machtlos, als die Roggwiler aufgrund von einzelnen Fehlern unter Druck kamen. In der 29. Minute dribbelte sich ein Lotzwil-Madiswiler bis zum Tor hin durch und verwandelte, in der 40. Minute führte auch noch ein Freistoss zum 1:2.

Offside erfunden, Tor aberkannt
In der zweiten Hälfte änderte sich die Ausgangslage dann schlagartig. Die Gastgeber drückten nun, machten ein wirklich tolles Spiel und zeigten ebenfalls Kombinationsfussball im Spiel nach vorne. Prompt kam deshalb auch Ardit zu zwei weiteren guten Chancen, welche der Stürmer aber nicht verwerten konnte. Der Ausgleich lag damit längst in der Luft, Lotzwil-Madiswil war höchstens noch mit Kontern auffällig. Trainer Leroy Ryser entschied sich deshalb zu einem Torhüterwechsel in der 60. Minute. Rouven – der von Langenthal aushalf – stand neu im Tor und Lädi spielte an vorderster Front in der Spitze. Damit drückten die Roggwil-Wynauer gegen den Leader noch stärker und kamen dem Tor noch näher. In der 72. Minute hätte ein Eckball beinahe zum Treffer geführt, als Granit in einem Gewühl köpfelte und der Gegner den Ball erst auf der Linie befreite.
Was dann folgte war der Ausgleich – eigentlich. In der 75. Minute entstand nämlich erneut ein Eckball, der nach einem Gewühl vor dem Tor die bestmögliche Chance entstehen liess. Während 3(!) Lotzwil-Madiswiler auf der Linie standen, rutschte Max dem Ball entgegen und drückte diesen über die Torlinie standen. Aber kaum zu glauben, hatte doch Referee Michael Kwakye den Arm gehoben und auf Offside entschieden – obwohl gleich drei Gastspieler auf der Linie standen. Der zuvor eigentlich erstmals souveräne Referee hatte es damit doch noch geschafft, die Partie zu entscheiden, Roggwil-Wynau gelang es danach nicht, trotz einzelnen weiteren Abschlüssen den überfälligen und verdienten Ausgleich zu erzielen. Damit bleibt die Crew trotz einer guten Leistung zum Abschluss der Vorrunde unbelohnt. Zweifellos wäre über die ganze Spielzeit mehr möglich gewesen. Es gilt nun, das in der Rückrunde zu korrigieren und den höchstens durchschnittlichen vierten Rang zu verbessern.

Telegramm: 
FC Roggwil-Wynau – FC Lotzwil-Madiswil 1:2 (1:2)
Tore: 1. Ardit 1:0. 29. 1:1. 30. 1:2.
Verwarnungen: 30. Darko (Foul).
FC Roggwil: Janic; Andre, Jetmir, Noah, Leonit; Darko; Nick, Max, Jan; Davide, Ardit. Eingewechselt wurden: Rouven, Granit und Can. 
Bemerkungen: 75. Tor aberkannt FCR-W wegen Offside.

Leroy Ryser