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1 RYL3429Wie gewohnt hat der FC Roggwil am ersten Freitag im Januar seinen Jass durchgeführt. Wie gewohnt war es derweil aber überhaupt nicht. Der FCR wurde nämlich von Teilnehmern überrannt.

Die Organisatoren des FC-Jasses kamen am Freitagabend aus dem Staunen nicht heraus. Gleich 62 Teilnehmer hatten sich im Roggwiler Rössli zum Kartenspielen eingefunden. Der im letzten Jahr aufgestellte Rekord von 47 Teilnehmern wurde somit pulverisiert. Entsprechend gross war die Freude bei den Organisatoren – aber auch die Hektik. Zwischenzeitlich mussten Datenblätter nachkopiert werden, damit alle Jasser ausgestattet werden konnten, ebenso mussten die Tische und Jass-Sets nach dem für 48 Personen geplanten Aufbau nachgerüstet werden. Erfreulich war derweil, dass viele neue Jasser begrüsst werden konnten, nicht wenige davon gehörten dem FC Roggwil nicht an und kamen dadurch erstmals in Kontakt mit dem Roggwiler Dorfverein. Ebenso erfreute es, dass mit Max Meyer ein 14-Jähriger Jugendlicher vor Ort war. Der Jüngste anwesende Spieler klassierte sich zuletzt auf dem ansehnlichen 35. Rang.

Essenspause neu in der Mitte
Dank einem grossen Effort begann das Spiel trotzdem wie geplant um 19.30 Uhr, Oliver Schneeberger musste beim Erklären der Regeln lediglich ein bisschen lauter werden als gewohnt, damit alle Teilnehmer ihn hören konnten. In der Folge wurde erstmals mit einem neuen Terminplan gejasst. Während in den vorherigen Jahren die Bratwurst jeweils am Schluss – und damit etwas gar spät – serviert wurde, konnten die Teilnehmer in diesem Jahr in der Mitte des Events nach drei von sechs Passen essen. Das lockerte das ganze Programm auf und ermöglichte es den Teilnehmern, zwischendurch einen etwas ausgedehnteren Schwatz über Kartenglück und Kartenpech zu halten. Verärgern liess sich aber niemand, der Spass blieb selbst bei jenen bestehen, die bis zum Schluss erfolglos auf der Punktejagd waren.
Leistungstechnisch war der Unterschied zwischen der besten und schlechtesten Punktzahl 834 Punkte. Ezio Cescato, der zur Pause noch geführt hatte, fiel derweil nach zwei weiteren Durchgängen um einiges zurück und klassierte sich zuletzt auf dem dennoch starken 10. Rang. Auf den Podesträngen klassierten sich Ruedi Schüpbach mit 4131 Punkten auf dem dritten Rang, Toni Zemp wurde mit 4162 Punkten Zweiter. Gewonnen hatte – mit 40 Punkten Unterschied – das Club200-Mitglied Werner Burri. Er nahm noch vor Mitternacht den Pokal sowie einen Gutschein vom Rössli und zahlreiche Gratulationen entgegen.

Hier geht es zur Schlussrangliste

Leroy Ryser

Leroy Ryser