4. Liga: FC Roggwil – FC Aemme 2:2 (0:0)

Ein ruppiges Spiel im Abstiegskampf endet mit einer Punkteteilung zwischen dem FC Aemme und dem FC Roggwil. Während die Emmentaler einzig mit langen Bällen operierten und dank Standardsituationen gefährlich wurden, waren die Roggwiler in der Offensive zu wenig spielbestimmend..

Zuletzt glücklich, dennoch unzufrieden

Für den Abstiegskampf gegen den FC Aemme hat sich der FC Roggwil viel vorgenommen. Im ersten Heimspiel des Jahres sollte der erste Sieg resultieren, dieser wäre vor allem mit Blick auf die Tabelle sehr wichtig gewesen. Willig und mit Energie traten bis zuletzt aber nicht nur die Roggwiler an, vor allem der FC Aemme definierte sein Spiel vor allem über physische Komponenten. Im Zweikampf trumpften die grösser gewachsenen und kräftiger gebauten Emmentaler zumeist auf, während sich Roggwil versuchte, durch die gegnerische Reihen zu spielen. Dies gelang vor allem aufgrund einzelner Fehler nicht. Zuspiele waren zu oft zu ungenau, sodass der Angriff in der Mittelzone des Feldes zu oft einen Abbruch fand. Chancen entstanden zwar dennoch, weil auch Roggwil versuchte aufsässig zu sein, bei den Abschlüssen von Darko Minic (18.) und Michael Meyer (28.) waren die Gastgeber aber zu wenig zwingend. Letztlich hatten die Oberaargauer sogar noch etwas Glück, weil Sandro Ammann in der 30. Minute nach einem Eckball gerade noch auf der Linie per Kopf klärte.

Roggwil zwei Mal in Rückstand...
In der zweiten Hälfte nahmen sich die Roggwiler vor, weniger Fehler zu machen, so richtig gelingen sollte dies aber nicht. Auch wenn der FCA weniger energisch agierte gelang es dem Gast denn auch vorzulegen. Nachdem der FCR bei einem "zweiten Ball" zu spät kam, stand es in der 50. Minute 1:0. Lange blieb es glücklicherweise aber nicht dabei: sieben Minuten später konnte Michael Meyer bei einem Freistoss bereits ausgleichen, sein gut platzierte Schuss liess den Ball kurz vor dem Torhüter aufprallen, sodass dieser ihn nicht unter Kontrolle bringen konnte.
Einmal mehr schienen die Roggwiler in der Folge das etwas bessere Team, vor allem spielerisch hätten sie trotz einzelner Möglichkeiten Überhand gehabt, einzelne Grosschancen resultierten sogar, wodurch das Führungstor in greifbarer Nähe schien. Michael Meyer (64.) verpasste jedoch den richtigen Moment einen guten Angriff abzuschliessen, Darko Minic (69.) war in einer Kontersituation etwas zu eigensinnig. Aemme blieb zudem bissig und aufgrund der physischen Präsenz waren sie nicht etwa unterlegen. Rund um die 75. Minute wäre den Gästen sogar beinahe ein Doppelschlag gelungen, ein Schuss konnten die Roggwiler unter grossem Druck mit gemeinsamer Arbeit entschärfen, der erste der beiden aber fand den Weg ins Tor. Auch hier, beim 1:2, waren die Roggwiler auf den zweiten Ball zu wenig nahe beim Gegner.

...und zwei Mal mit dem Ausgleich
Aufgeben war aber keineswegs Thema, Roggwil warf nun alles nach vorne und vergrösserte den Druck erheblich. Bei einem Freistoss von der Seite, der von Captain Sandro Ammann getreten wurde, entstand vor dem Aemmer Tor ein unübersichtliches Gewühl, bei welchem vermeintlich einzig dessen Verwandter Fabian Ammann die Übersicht behielt. Der Flügelspieler brauste heran und drosch den Ball mit einem satten Schuss aus nächster Nähe in die Maschen.
Dieser Ausgleich drei Minuten vor Schluss tat gut und war immens wichtig – leider vermochten die Roggwiler dann nicht noch einen drauf zu setzen. In den Schlussminuten traten die Emmentaler dann sogar noch drei Eckbälle, sodass trotz Aufwind im Weg nach vorne auch das 2:3 noch möglich gewesen wäre. Zweifellos muss das FCR-Zwöi mit Blick auf den Spielverlauf zufrieden sein mit der Punkteteilung, zugleich darf die Mannschaft auch enttäuscht sein, weil eine bessere Leistung möglich gewesen wäre und weitere Möglichkeiten eröffnet hätte. Bereits in einer Woche geht es im nächsten Heimspiel gegen Huttwil weiter, auch hier ist für das FCR-Zwöi alles möglich.

Telegramm:
Bossloch. – 63 Zuschauer.
Tore: 50. 0:1. 57. M. Meyer 1:1. 74. 1:2. 87. F. Ammann 2:2.
Gelbe Karten: Keine gegen Roggwil.
FCR: Sven Ammann; Tedesco, Zumstein, Mäder (75. F. Meyer), Sandro Ammann; Leuenberger (46. Schüpbach), Gomez (84. Wüthrich); Geiser (71, N. Minic), M. Meyer, F. Ammann; D. Minic (87. Gomez).
Bemerkungen: Kein Einsatz für N. Ammann, Leo und Born.

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