4. Liga: FC Roggwil – FC Lotzwil-Madiswil 1:1 (0:0)

Unter der Führung eines herausragenden Captains Sandro Ammann punktet der FC Roggwil erneut. Gegen den FC Lotzwil-Madiswil überzeugen die Roggwiler defensiv abermals, sodass letztlich nur etwas Glück fehlte.

Zum fünften Mal in Folge gepunktet

Tabellenderby, Regionalderby und wichtiges Spiel: Die Partie zwischen dem FC Lotzwil-Madiswil und dem FC Roggwil war für das Roggwiler Zwöi von entscheidender Bedeutung. Das zeigte sich bereits beim Einlaufen, in welchem die FCR-Truppe einen sehr konzentrierten Eindruck hinterliess. Begonnen hatte dennoch der FCL-M etwas besser, stand der Gast doch sehr hoch und griff aggressiv die ballführenden Roggwiler an. Diese fingen sich mit der Zeit aber etwas und kamen schrittweise besser ins Spiel. Schon in der 9. Minute hätte Leandro Gomez mit einem Kopfball nach einem Eckstoss von Sven Uebersax beinahe für das 1:0 gesorgt.
Je länger die Partie dauerte, desto mehr hatte der FCR seinen Gegner im Griff. Zwar konnte dieser durch ruhende Bälle für Gefahr sorgen, abgesehen davon blieben ihm Chancen aus dem Spiel gegen das gut organisierte Kollektiv des FC Roggwil aber verwehrt. Einer fiel darin ganz besonders auf: Captain Sandro Ammann, der neu auf der Position des Innenverteidigers fehlerlos spielte, organisierte gemeinsam mit dem gewohnt stark spielenden Leandro Gomez die Abwehr bestens. Ausserdem fand der Captain oft auch die richtigen Worte, um die FCR-Truppe auf Kurs zu halten. Nach einem tollen Angriff über die linke Seite, wo Florian Meyer sich mit einem sehenswerten Dribbling durchsetzte und flankte, hätte nach einer Chance von Sven Uebersax erneut das 1:0 herausschauen können. Auch scheiterte Topscorer Uebersax kurze Zeit danach in einer Einzelaktion am gegnerischen Keeper.

Der Plan schien aufzugehen…
Zur Pause stand es deshalb noch 0:0 und umso mehr schien es, als ginge der Plan der Roggwiler Trainer auf: Defensiv zu null spielen und ein Tor schiessen – das sollte für den Sieg genügen. Als dann in der 65. Minute tatsächlich das 1:0 entstand, war die Erleichterung und der Jubel gross. Aussenverteidiger Fabian Ammann war es, der die Lücke nutzte, vorpreschte und mit seiner Flanke Sven Uebersax bediente, der den Ball ins Tor köpfte.
Das Glück war dem FCR aber nicht gänzlich hold. Trotz einer tapferen Leistung und einer abermals herausragenden Organisation auf dem Platz, fiel bereits vier Minuten später der Ausgleich. Ein Freistoss aus dem Halbfeld – wahrlich einer von (zu) vielen – wurde von Leandro Gomez unglücklich verlängert, Janic Läderach zögerte indes zu lange und sprang sogleich an der Kugel vorbei.

Läderach ohne Rücksicht auf Verluste
Die Schlussviertelstunde war dann an Hektik kaum mehr zu überbieten. Wie schon gegen Burgdorf wäre es in dieser Phase für beide Teams möglich gewesen, den Match für sich zu entscheiden. Tatsächlich parierte Janic Läderach (80.) nach einem indirekten Freistoss den Ball sogar noch mit dem Kopf, gnadenlos stürzte er sich dort dem Ball entgegen. Ebenso hatte Florian Meyer in der Schlusssekunde den Ball am Fuss, um ihn zum Sieg einzuschieben.
Hätte, wäre, könnte – am Schluss resultierte für den FC Roggwil ein mehr als verdienter Punkt gegen den FC Lotzwil-Madiswil, der aus dem Spiel heraus nur wenige Chancen kreieren konnte. Wie schon gegen Burgdorf war der Sieg greifbar, ebenso hätte er dem FCR-Zwöi aber auch durch die Finger gleiten können. Fakt aber bleibt eines: Seit fünf Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen, in den letzten vier Spielen hat kein Gegner ein Tor geschossen. Lässt das Engagement der Mannschaft in den Trainings und den Spielen in den nächsten Wochen nicht nach, so darf man von dieser Truppe in den nächsten Wochen die nächsten Fortschritte erwarten.

Telegramm:
FC Roggwil – FC Lotzwil-Madiswil 1:1 (0:0)
Bossloch. – 87 Zuschauer.
Tore: 65. Uebersax 1:0. 69. Gomez (ET) 1:1.
Gelbe Karten: 32. N. Minic (Foul). 82. F. Ammann (Reklamieren).
Roggwil: Läderach; Zumstein (46. Keller), S. Ammann, Gomez, F. Ammann (83. Tedesco); D. Minic; Uebersax, Max Meyer (86. F. Meyer), Michael Meyer, N. Minic (46. Jasiqi); F. Meyer (36. Leuenberger, 77. Wüthrich).
Bemerkungen: Keine Einsätze für Mäder und Kurtuldu.

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