4. Liga: SC Huttwil – FC Roggwil 6:2 (3:0)

Die zweite Mannschaft des FC Roggwil bekundet bei Standardsituationen weiterhin grosse Mühe. Unsicherheiten bei Ballbesitz führten ausserdem dazu, dass der SC Huttwil im Duell stets die Spielkontrolle innehatte. Die 2:6-Niederlage ist zwar etwas deutlich, aber keine Blamage.

Den Zenit nicht erreicht

Gegen die Absteiger aus Huttwil hätte die zweite Mannschaft die bisher beste Saisonleistung gegen den FC Aarwangen sogar noch toppen müssen, hätten die Roggwiler Punkte gewinnen wollen. In den ersten zehn Minuten schien es, als gelinge dies sogar. Die Roggwiler übten die Spielkontrolle aus, standen defensiv solid und erlebten so einen gelungenen Start. Eigentlich. Denn trotzdem stand es nach der Startviertelstunde schon 2:0 für Huttwil, das 3:0 folgte dann schon nach 33 Minuten. Äusserst bitter an dieser Tatsache war, dass sämtliche Tore hätten verhindert werden können. Der erste Treffer fiel nach einem Einwurf durch einen Kopfball aus höchstens 10 Metern Entfernung zum Tor, beim zweiten Treffer entstand ein unnötiges Loch im Mittelfeld wonach bei einem langen Flugball ein weiteres Kopfballduell verloren ging und beim dritten Treffer flog ein wahrlich harmloser Freistoss am nicht bereiten Torhüter Raffael Born vorbei.
In Bezug auf den bisherigen Saisonverlauf war es nicht überraschend, dass der FC Roggwil mit diesem Rückschlag hart zu kämpfen hatte. Daraus folgten zahlreiche Fehler im Aufbauspiel, oft wurden Pässe nicht flach, sondern hoch und auch noch ins Zentrum gespielt, die Flügelspieler kamen dadurch kaum zum Zug. Insbesondere im Mittelfeld schien es, als wären die Huttwiler ständig überlegen, was die Situation weiter schwierig machte für Roggwil.

Zwei Ehrentore
Zahlreiche Wechsel und eine Pausenansprache später zeigte Roggwil aber dennoch Wille und Würde. In der zweiten Hälfte fiel die Mannschaft nicht etwa auseinander wie noch zu Beginn der Saison, sondern versuchte sich in das Spiel hineinzubeissen. Tatsächlich gelangen dann auch zwei Tore: Erst traf Leandro Gomez nach einem Michael-Meyer-Kopfball (67.), später war es Darko Minic (83.), der nach einem Pass in die Tiefe traf. Zwischenzeitlich hätte der eingewechselte Dominik Geiser sogar ebenfalls noch einen Treffer erzielen können, bei seinem Abschluss verhinderte der Huttwil-Torhüter aber mit seinem Fuss, dass es doch noch einmal spannend hätte werden können.
Dass Huttwil besser war zeigte sich zudem weiterhin, zugleich blieb die eklatante Schwäche bei ruhenden Bällen bestehen. Nach einem Freistoss und zwei Mal nach einem Eckball gelang es den Absteigern somit weitere drei Tore gegen die ineffektiv verteidigenden Roggwiler zu erzielen. Dass daraus eine 2:6-Niederlage entstand scheint im ersten Moment zwar happig, ist aber akzeptierbar, weil die sich Roggwiler gegen die stärker einzuschätzenden Huttwiler nach der ersten Hälfte steigerten. Die Niederlage im letzten Vorrundenspiel macht nun eines noch deutlicher: Das Zwöi muss sich in der Vorbereitung für einen harten Abstiegskampf rüsten.

Telegramm:
Dornacker. – 63 Zuschauer.
Tore: 10. 1:0. 14. 2:0. 33. 3:0. 53. 4:0. 67. Gomez 4:1. 71. 5:1. 83. Minic 5:2. 90. 6:2.
Gelbe Karten: Keine.
FCR: Born (43. Kurtuldu); S. Ammann, Mäder (46. Keller), Gomez, Zumstein (71. Tedesco); Schüpbach; Jasiqi (35. Minic), Michael Meyer (77. Farkondeeh), Max Meyer, Uebersax (62. Geiser); F. Meyer (43. Wüthrich).
Bemerkungen: Keine

FC Roggwil Sponsoren

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