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20.04.2019

Damen: FCRS – SV Safnern  2:2 (0:0)

Tolles und engagiertes Spiel von unserem Damenteam. Hätte man den Sieg geholt, wäre das noch das Sahnehäubchen gewesen. Dennoch mochte das Spiel die Zuschauer zu begeistern.

Das Spiel startete gleich intensiv und unser Team trat auch dementsprechend selbstsicher auf. Die Safnerinnen liessen sich aber nicht sehr beeindrucken. So kam es zu Beginn nur zu wenigen ganz guten Torchancen. Erfreulicherweise waren die Torchancen von uns herausgespielt. Es wollte aber einfach noch nicht anhängen für etwas zählbares. Die Seeländerinnen ihrerseits versuchten es meist mit langen Abkicks, welche von unserem Team doch relativ leicht abzufangen waren. Zudem hatte man die schnellen Aussenläufer vom Gegner durch diszipliniertes Spiel im Griff.
So verlief die erste Halbzeit unterhaltsam, aber ohne Torjubel.

Nach dem Pausentee wollten wir weiter so diszipliniert spielen. Aber noch konsequenter den Torabschluss suchen. Nach nur vier Minuten kam eine schöne Flanke in den Strafraum des Gegners. Der Torwart verfehlte den Ball, welcher vor das leere Tor kullerte. Alarmstufe rot, aber irgendwie konnte eine Verteidigerin den Ball vor unserem Stürmer wegspitzeln. Kaum zu Glauben. Schlimmer noch, gleich im Gegenzug war man nun hinten zu weit aufgerückt und mit dem schnellen Konter der Safnerinnen wurde unsere Verteidigung überlaufen, die letzte unsere Innenverteidigerin glitt im dümmsten Moment aus und es standen drei Gegnerinnen vor unserem Goali. Die Safnerin liess es sich nicht nehmen das Skore zum 0:1 zu eröffnen. Ein Dämpfer? Nein. Aber etwas gegen den Spielverlauf. Der Match war nun noch intensiver und spannend. Nach neun Minuten kam es für uns zu einem Eckball. Die Safnerinnen konnten den Ball nicht richtig wegspedieren. Fiona stand genau am richtigen Ort und konnte aus zwölf Meter den Ball ins Tor schlenzen. Grosse Freude herrschte und Lust auf mehr. So war man bemüht endlich die Führung zu schiessen. Aber es dauerte sehr lange, da Salome aus kurzer Distanz den Meister im gegnerischen Torwart fand oder Chantal, die ihren Lupfer an die Latte fliegen sah oder Jill, die an der herausstürmenden Torfrau scheiterte. So gab es noch die eine oder andere Torchance welche nicht genutzt werden konnte. Auf der anderen Seite musste man immer aufpassen, dass man die Defensivarbeit nicht vernachlässigte. Ab der 80.Minuten spielten beide Teams mit offenem Visier. Es wollten beide Teams die drei Punkte. Da auch in dieser Phase unser Team die feinere Klinge führte, wussten sich die Safnerinnen oft nur noch mit Fouls zu wehren. So auch in der 88.Minute. Mäder welche rüde gefoult wurde musste sich pflegen lassen. Der Freistoss von Fränzi verpasste das Tor nur knapp. Drei Minuten später kam Jana wieder rein. Da es jetzt etwas hektisch zu und her ging, verlor der Schiri etwas den Faden. Bis dahin hatte er alles im Griff aber die unterstützenden Fans, die emotionelle Spielweise der Teams (war aber zu jeder Zeit fair), verwandelten das Bossloch in einen Hexenkessel. Die Zuschauer forderten einen Eckball. Der Schiri sagte weiterspielen, der Gästegoalie hatte den Ball lief nach vorne an den Strafraum, respektive über den Strafraum, was als Hands geahndet wurde. Der sanft aber platzierte Freistoss von Mäder, zappelte im Tor. So das wars. Der Torjubel war grenzenlos. Aber das Spiel wurde noch nicht abgepfiffen. Mit letzter Verzweiflung starteten die Safnerinnen ihrerseits noch einen Gegenangriff. Ball im Out, Einwurf für Roggwil. Denkste. Der Schiri pfiff Freistoss Safnern, auf Strafraumhöhe. Freund und Feind wussten nicht wieso.

Der Freistoss wurde scharf auf den ersten Pfosten getreten und irgendwie fand der Ball den weg ins Tor. Dann war auch gleich Schluss. Ein riesen Spiel von unserem Damenteam, welche den Sieg verdient hätten. Aber solche Spiele sind das, was die Zuschauer sehen wollen. Emotionen, Kampf, Leidenschaft, Siegeswille und Spannung bis zum Schluss.

Denn Zuschauern ein grosses Dankeschön für ihre Unterstützung! Es war toll.

FC Roggwil/Steckholz: Selina Greuter, Sarah Lanz, Tamara Roth, Lena Meyer, Fränzi Meyer, Yael Schenk, Fiona Kohler, Jana Mäder, Luise Meyer, Salome Brühlmann, Chantal Moretti, Jill Werthmüller, Lara Leu, Noemi Rüegsegger, Lourdes Leiro Alves