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Der FC Roggwil setzt sich verdientermassen am zweiten Gorgonzola-Cup-Tag durch. Gegen den Viertligisten resultiert ein chancengerechtes 5:0. Ebenfalls im Finale stehen der FC Giswil als Titelverteidiger in der Viertliga nach dem Sieg über Welschenrohr, sowie Sempach nach dem tollen Sieg über FC Fulenbach im Duell der Zweitligsten.

Mit Ruhe und Geduld durchgesetzt

Der Abend hätte für den FC Roggwil auch anders verlaufen können. Im ersten Abendspiel auf dem Bossloch hätte der FC Niederbipp schon nach wenigen Sekunden beim ersten Angriff die Führung realisieren können. Als dies aber nicht gelang, hatte der FC Roggwil nach etwa fünf hektischen Minuten doch plötzlich die Partie im Griff. Mit Ruhe am Bull und Geduld im Spiel nach vorne kontrollierten sie die Partie zum grossen Teil mühelos. Dass nach 21. Minuten auch das Skore eröffnet wurde, schien durchaus logisch. Von Dominik Geiser bedient tauchte Adrian Sägesser alleine vor dem gegnerischen Tor auf und erzielte das verdiente Führungstor indem er den Ball sicher am Torhüter vorbeischob. Den Roggwilern gelang es sogar noch vor der Pause auf 2:0 zu erhöhen, Ivan Marquez sorgte dafür mit einem Weitschuss.

Sägesser und Schenk setzen Glanzpunkt
Die Roggwiler starteten dann besser in die zweite Hälfte – auch dank Adrian Sägesser. Mit dem ersten Ballkontakt zündete der Stürmer seinen Turbo und vernaschte gleich drei gegnerische Spieler in einer Reihe. Zum Tor kam es zwar nicht, Roggwil war aber auch dank der deutlichen Führung längst nicht mehr unter Druck. Den Gegnern aus Niederbipp gelang es nämlich nicht, in der warmen Abendsonne über den Kampf in das Spiel zurückzukehren, die besten Chancen hatten daher auch weiterhin die kontrollierenden Roggwiler.
Entschieden war die Partie dann nach 75 Minuten als Dominik Geiser mit einem langen Ball auf Tomas Moser den Angriff einleitete. Mit einem Querpass auf den im Offside stehenden Sägesser war dieser vor dem leeren Tor und schoss das 3:0. Für ein weiteres Highlight sorgte dann Tim Schenk, der ebenso wie Sägesser zuvor die gesamte gegnerische Abwehr umdribbelte. Ein Unterschied gab es aber: Schenk lobbte zur Begeisterung der Zuschauer den Ball über den herauseilenden Keeper zum 4:0 ins Tor. Für den Schlusspunkt war dann wieder Adrian Sägesser besorgt, dieser schoss nach einem langen Ball von Nick Rüfenacht sein drittes und zugleich das letzte Tor dieses Spiels zum 5:0.

Giswil und Sempach setzen sich durch
Im Brühl-Spiel hat sich derweil der FC Giswil als Vorjahressieger im zweiten Halbfinale des Viertliga-Turniers erfolgreich durchgesetzt. Mit einem 4:1.-Sieg entschieden sie den Halbfinal für sich. Zu Beginn lagen die Innerschweizer zwar noch zurück, konnten aber noch vor der Halbzeit die Partie gegen Welschenrohr.
Die wohl einzige nicht einseitige und zugleich die spannendste Partie war letztlich das Duell zwischen den Zweitligisten Fulenbach und Sempach. Die beiden lieferten sich einen offensiven Schlagabtausch mit ständigem Hin und Her, verschossenen Penaltys, sehenswerten Dribblings und sehenswerten Toren. Letztlich war es dann tatsächlich der FC Sempach, der im grossen Teil des Spiels in Rückstand lag, aber in den letzten Minuten dieser Partie das entscheidende Tor schiessen konnte. Mit dem 5:4 (!) wurde letztlich auch gleich ein Penaltyschiessen in der 92. Minute verhindert. Als Fulenbach noch einmal zu reagieren versuchte, folgte dann sogar noch das zweite, endgültig entscheidende Tor in der Nachspielzeit. Kurz nach halb-elf Uhr war deshalb nach einem intensiven, spannenden Spiel klar, dass der FCR im Finale auf den FCS treffen wird.

Telegramm:
FC Roggwil – FC Niederbipp 5:0 (2:0)
Bossloch. – 167 Zuschauer.
Tore: 21. Sägesser 1:0. 41. Marquez 2:0.75. Sägesser 3:0. 76. Schenk 4:0. 93. Sägesser 5:0.
Verwarnungen: Keine gegen Roggwil.
FC Roggwil: Ammann; Geiser (46. Farkondeeh), Egger (46. Rüfenacht), Morf, Meier; Bürki (46. Schenk); Meyer (71. Geiser), Moser; Marquez (57. Künzi); Sägesser, Jacobs (57. Kochan).
Bemerkungen: 44. Pfostenschuss Meyer.

FC Giswil – FC Welschenrohr 4:1 (1:1)

Fulenbach – Sempach 4:6 (3:2)

Leroy Ryser