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Mit kompakter Defensivleistung zum Punktgewinn

Mit Italica und Aurore waren unsere letzten beiden Gegner die beiden punktgleichen Tabellenführer, die nach wie vor ohne Niederlage in der Meisterschaft bleiben. Verloren wir letzte Woche gegen Italica noch mit 4:2, war nun das offensivstärkste Team der Liga im Bossloch zu Gast. Da wir viel zu viele Gegentore kassierten, legten wir unseren Fokus auf eine kompakte Defensive und versuchten als erstes Team kein Gegentor gegen die Bieler Offensive zu kassieren und auf der anderen Seite mit schnellen Kontern Nadelstiche zu setzen und für Torgefahr zu sorgen.

Dies gelang uns grundsätzlich sehr gut. Über die vollen 90 Minuten liessen wir kaum Torchancen der Gäste zu. Zweimal wurde es aber etwas gar eng, aber der Schiedsrichter entschied beide Male auf Offsides. Wir hingegen hatten einige hochkarätige und einige weniger zwingende Toraktionen, als Uebersax hauchdünn am Tor vorbei schob, Ryser am Pfosten oder alleine vor dem gegnerischen Torhüter scheiterte, Segura Marquez das Leder nicht über die Linie brachte, Neuenschwander um ein paar Zentimeter die weite Ecke verfehlte, Röthlisberger per Kopfball das Leder aus aussichtsreichster Position weit über das Tor lenkte, da war aber bereits eine Offsidesposition vorangegangen. Oder als der eingewechselte El Presidente «Dübi» das Leder gefühlvoll aus seitlicher Position knapp über das Tor katapultierte.

So blieb es trotz einem Chancenplus für uns beim 0:0 – dies obwohl Aurore Bienne über eine Halbzeit lang mit einem Mann weniger agieren musste (rote Karte 38. Minute). Gegen das offensivstärkste Team der Liga kein Gegentor zu erhalten, war einer starken Defensivleistung zu verdanken, darauf können wir aufbauen. Aber wir bleiben im Bossloch auch i dritten Heimspiel ohne Torerfolg und benötigen viel zu viele Chancen. Ein 0:0 gegen diesen Gegner würde vor dem Spiel nach einem Punktgewinn klingen, nach dem Spiel fühlt es sich aber eher wie zwei verlorene Punkte an.

Der Trainer
Sergio