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88 Minuten lang sehen die Zuschauer einen äusserst biederen FC Roggwil-Wynau. Zu viele Fehlpässe, zu wenig Energie in den Zweikämpfen führen dazu, dass die Truppe von Leroy Ryser nicht so richtig ins Spiel kommen. Ab der 88. Minute bessert sich wenigstens die Chancenvertwertung – innert drei Minuten wird aus dem 1:2-Zwischenstand ein 4:2-Sieg.

Auch unverdiente Siege zählen

Es war der Plan, ein komplett starkes Spiel abzuliefern und damit ein Ausrufezeichen zu setzen. So richtig gelingen, wollte dies dem FCR-W aber auch im zweiten Meisterschaftsspiel nicht. Von Beginn weg war die Fehlerquote zu hoch, von Beginn weg waren die Zuspiele zu ungeanu. Das führte vor allem auch dazu, dass für das Heimteam gegen den FC Heimberg keine Dominanz aufkommen konnte. So richtig schwierig war es aber auch, weil es nach sieben MInuten unglücklicherweise bereits 1:0 für den Gast stand. Die Mannschaft von Leroy Ryser versuchte diesen Umstand zwar zu korrigieren, gerade die Ungenauigkeit im Aufbauspiel machte der Mannschaft aber Mühe. Derweil war immerhin die defensive Arbeit so gut, dass der Gegner zumindest nur selten gefährlich vor das Tor unseres Keeperes kam.

Späte Reakion vom Doppeltorschützen
Noch kurz vor der Pause entstand über die rechte Seite eine glückliche Situation, die Nikola nach einem Zuspiel von Tim sogar noch verwerten konnte. Eigentlich hätten die Gastgeber durch diesen Ausgleich Auftrieb erfahren sollen, doch auch nach der Pause entstand ähnlich früh erneut der Rückstand. Ein Kommunikations- und Zuspielfehler in der Abwehr brachte dem FC Heimberg einen weiteren glücklichen Torerfolg, der den Gastgeber abermals in Bedrängnis brachte.
Dieser überzeugte derweil mit dem Wille, bis ganz zum Schluss die Partie doch noch zu drehen. Gerade in der zweiten Hälfte entstanden durch schöne Kombinationen diverse Torchancen, bis zuletzt liess einzig die Chancenverwertung zu wünschen übrig. Oder immerhin fast bis zuletzt. In den letzten Minuten stellte der Drei-Mann-Sturm rund um Max, Darko und Tim die Partie nämlich auf den Kopf. Zuerst entging Max dem Gegner, passte quer zu Darko der die Kugel gerade noch so über die Linie hüpfen liess (88.), dann war es Tim, der gleich zwei Mal dem Gegner den Ball kurz nach dem Anspiel abluchsen und Tore schiessen konnte (89./90.). Wahrlich eine goldene Reaktion der B-Junioren. Denn auch wenn sie nicht brillierten, haben sie die drei Punkte mit viel Kampf und Wille bis zum Schluss angestrebt und deshalb auch irgendwie verdient. Technisch und taktisch bleibt vor dem Derbyknüller gegen Leader Bützberg-Aarwangen vom Donnerstag aber noch viel Luft nach oben.

Leroy Ryser

Telegramm:
FC Roggwil/Wynau – FC Heimberg 4:2 (1:1)
Bossloch, Roggwil, 49 Zuschauer
Tore: 7. 0:1. 43. Nikola 1:1. 56. 1:2. 88. Darko 2:2. 89. Tim 3:2. 90. Tim 4:2.
FC Roggwil/Wynau: Janic; Agilan, Noah, Leandro, Levin; Nikola, Darko, Max, Sascha; Tim, Ardit. Eingewechselt: Leonit, David, Aron.
Bemerkungen: Keine.